Sonntag, 21. Januar 2018

Realitätsverlust bei Hardcore-Veganern in Wolodjas Blog

Dieser Kommentar wurde von mir in dem Tierschutz-Blog des Wolfgang Herrmann gepostet und er wurde nicht veröffentlicht. Das lustige dabei, Admin Herrmann empört sich dieser Tage in seinem Blog über die Zensur bei Kommentaren beim NDR-Forum, siehe:

https://wolodja51.wordpress.com/2018/01/20/zensur-einer-meinungsaeusserung-im-freitagsforum-auf-ndr-de/comment-page-1/#comment-7849

und zensiert selber!

Die schon hinlänglich bekannte Doppelmoral des Wolfgang Herrmann und seiner Anhänger! Um was es sich für Anhänger handelt, zeigt seine Jüngerin Claudia M. die ich dummerweise eingeladen hatte. Das ich nur schamlos von dieser ehemaligen Schloßbesitzerin und Rentnerin einer hohen Rente ausgenutzt werden sollte, zeigte sich in einer Email an Wolfgang Herrmann, die mir Wolfgang Herrmann dankenswerter Weise zusandte, daraus:

"Lieber Wolfgang
 
ganz herzlichen Dank fuer Deine Bemuehungen! Bernd Nowack sollte nicht zerknirscht sein, denn das ganze (B.N.: Besuch bei mir) muss richtig durchdacht sein, dann klappt es!...Aber das ist ja das Peinliche! Gegenueber mir erscheint jeder andere reich, weil ich so arm bin wie ein Somali und es ist fuer mich sehr peinlich darueber zu reden, aber im Falle einer Anreise haben wir nicht mal das noetige Geld, unterwegs irgendwas zu kaufen, geschweige denn, falls es ploetzlich einen Notfall oder Autoschaden gibt! Ich habe Nullllllllllllllll Ersparnis! Ich habe da noch eine Idee gehabt - ob Du ihm dies sagst, oder erst nochmals Ruecksprache mit mir haeltst ueberlasse ich Deinem Spuersinn: wie waere es, wenn wir nun folgendermassen vorgehen:
 
1. Fuer die Tiere und das Haus habe ich eine zuverlaessige Person - dieses Problem ist aus dem Weg! Dieser Person muesste ich aber fuer das ganze Hueten und Reinemachen und Fuettern Euro 100.-- geben!
 
2. Wir lassen eine Garage sofort begutachten, wie hoch die Reparatur (B.N.: Ihr Auto ist kaputt und die Reparaturkosten solle wohl ich tragen, wenn ich sie schon zu mir einladen würde! Dies obwohl ich schon Unterkunft und Verpflegung angeboten hatte zu übernehmen) zu stehen kommt, ich glaube aber, dass dies nicht sehr viel sein wird!
 
3. Kommt noch das Benzin und eine Sicherheitssumme fuer unterwegs, welche er aber, falls nichts passiert, nachher sofort wieder zurueckbekommt, falls aber etwas passieren wuerde, also zB ein sehr hoher Autoschaden, etwa Euro 300.-- (man weiss ja nie) koennte ich nichts mehr zurueckgeben, weil ich selber ja das Geld nicht habe, aber dann waeren wir vielleicht auch kaputt, aber eben, man muss im Leben mit allem rechnen.
 
Dies alles muessen wir jetzt einmal ausrechnen! Einmal bei ihm, genuegt fuer mich und meinen Sohn zwei, drei Pack Spaghetti mit Tomatensauce, ein paar Aepfel und Bananen! Das ist kein Problem! Wir wuerden eh nur drei Tage bleiben, also zwei Tage reisen (hin und zurueck), drei Tage bei ihm und einen Tag bei Dir. Nachtessen gibt es ja dann bei ihm, wobei ich ja fast nichts esse. Im Moment esse ich deutsche Leckereien, welche mir meine Freundin Ilona aus Bayern mitgebracht hat.
 
Dann muessen wir noch zu Dir fahren, dh Bernd Nowack muesste vor allem zwei Dinge tun: Fuer das Benzin sorgen fuer die Hin- und Rueckfahrt, sowie einen Sicherheitsbetrag stellen, den er nachher wieder zurueckbekommt, falls nichts passiert, was ich doch sehr hoffe! Jedenfalls bin ich sehr sparsam und werde ihm fuer jeden Euro, den wir ausgeben Rechenschaft ablegen. Wenn er aber auch sehr knapp ist und aufpassen muss, dann ist es tatsaechlich viel besser, dass wir warten, bis ich das grosse Geld habe und an die Buchmesse komme. ...
 
Er muss nicht den Kopf haengen lassen, ich werde schon kommen, aber leider nicht um die Ecke! Aber das mit dem Flugzeug und den Fahrraedern (B.N.: Ich bot an, daß sie sich ein Fahrrad ausleihen solle um in Dessau mobil zu sein!) wird nichts - stell Dir mal vor, wenn es regnen wuerde! Das beste ist unser Auto, dann sind wir ungebunden und koennen auch zu Dir kommen. Noch eine andere Loesung waere ein Mietwagen, dann brauchen wir keinen Sicherheitsbetrag, oder keinen grossen, denn wenn wir einen Schaden mit dem Mietwagen haben, koennen wir die jederzeit anrufen und die kommen und bringen einen Ersatz. Jedenfalls ist auch das sicher billiger als das Flugzeug! Bitte, lieber Wolfgang, bringe ihm mal all diese Vorschlaege vor, denn Du kennst ihn besser und es ist besser, wenn Du erst mal mit ihm sprichst, wenn wir dann erst einmal dort gewesen sind, werde ich ihn auch besser kennen."
 
 

Mein von Herrmann nicht veröffentlichter Kommentar, wegen angeblicher Befürwortung von Tierquälerei und Fleischkonsum:

Lieber Michael, ich erfuhr, daß, seitdem Du vegan lebst, sich Dein Augenlicht so verschlechtert hast, daß Du nicht mehr als Kraftfahrer arbeiten kannst und mittlerweile schon fast blind bist. Ich hatte die gleiche Augenkrankheit, konnte auf einem Auge nur schwarze Punkte und schwarze Flatschen sehen. Ist aber besser geworden und zwar deshalb weil ich meiner Ärztin gesagt habe, daß ich vegetarisch lebe. Daraufhin machte sie ein ausführliches Blutbild und dort wurden Mangelsachen festgestellt. Sie empfahl mir Leber und rotes Fleisch, da ich das nicht wollte, verschrieb sie mir ein Eisenpräparat mit verschiedenen Folsäuren und so.
Vegane Ernährung ist sehr gefährlich, nicht umsonst werden Eltern in manchen Ländern strafrechtlich verfolgt, die ihre Kinder streng vegan ernähren.
Um das Jahr 1000 siedelten auf Grönland Wikinger, die von Getreide lebten, um 1500 waren sie ausgestorben, degeneriert und entkräftet. Die Eskimos dort, aßen nur Fleisch, nichts anderes und waren kerngesund. Ein schlagender Beweis, oder etwa nicht?
Falle nicht auf Scharlatane herein, lieber Michael, das Augenlicht zu behalten ist sehr wichtig!


Und Scharlatane gibt es genügend unter den Tierschutzkommentatoren in Wolfgang Hermanns Blog, so eine streitbare alte Dame namens Astrid Suchanek, die am 21.1.18 folgenden Kommentar in diesem Blog postete:

"Fakt ist, daß es scheinbar keinen einzigen kranken Veganer gibt. Fakt ist, daß die stärksten Sportler Veganer sind. Fakt ist, daß so viele fitneß-Trainer den Veganismus empfehlen. Fakt ist, daß Nicht-Veganer eine fleischlose Rohkost als gesunde Nahrung empfehlen, was fast dem Veganismus entspricht (sie verzehren noch Milch). Sie wurden wie wohl die meisten Ernährungsumsteller von allen ihren jahrelangen Krankheiten geheilt. Fakt ist, daß die Fleischfresser sich massenhaft alle möglichen Krankheiten anfressen."

Man faßt es nicht, daß es keinen einzigen kranken Veganer geben soll, wie diese Dame felsenfest behauptet.

Über derlei Unsinn kann man nur den Kopf schütteln. So jegliche Realität auszublenden ist schon mehr als sträflich.
Nächstens behaupten diese Sektierer noch, daß man durch vegane Ernährung unsterblich ist, das ist dann kein großer Unterschied zu der Behauptung, daß es keinen einzigen kranken Veganer gibt.  

Deutscher Bundestag: Debatte um Tiertransporte und Schächten

Tiertransort mit Kühen

Mit großem Interesse verfolgten alle ernsthaften Tierschützer am Donnerstag die Debatte im Deutschen Bundestag, wo es um Tiertransporte ging.

Die Grünen hatten ein „Moratorium für Tiertransporte in außereuropäische Länder“ beantragt. Damit versuchte die Fraktion von Göring-Eckardt und Co. dem Antrag der FDP-Fraktion auf einen Stopp „unwürdiger Tiertransporte“ zuvorzukommen, der den Multikulturalisten nicht paßte.

Wie Karlheinz Busen von der FDP hervorhob: „Insbesondere im Sommer, also kurz vor dem islamischen Opferfest, stehen die Tiere auf den Lastwagen oft sehr lang bei einer ständigen Hitze von über 40 Grad an den EU-Außengrenzen.

Thomas Ehrhorn der AfD zeigte die Heuchelei der Grünen auf:

"All das führt aber auch zu einer sehr unbequemen Frage, nämlich zu der Frage, warum wir den Tieren dieses Martyrium bis heute nicht erspart haben, warum wir sie nicht tierschutzgerecht in deutschen Schlachthöfen schlachten und das Fleisch, wie es der Vorredner angedeutet hat, exportieren? Das ist die Frage, um deren Beantwortung sich leider viele Kollegen und Kolleginnen aus politischer Korrektheit herumdrücken.

Einer der Hauptgründe ist nämlich, dass in vielen Ländern, in welche wir die Tiere lebend liefern sollen, diese aus religiösen Gründen halal, das heißt ohne Betäubung, geschlachtet, also geschächtet werden. Zu diesem allertraurigsten Teil der Wahrheit gehört leider auch, dass das nicht nur in Ägypten, nicht nur im Libanon und nicht nur in der Türkei passiert, sondern tausendfach direkt vor unseren Augen in der Bundesrepublik Deutschland."
 
Todesqualen einer Kuh beim Schächten (betäubungsloses Schlachten)
 

Dienstag, 16. Januar 2018

Typisch "Dreckslochland": Pläne der CDU, CSU und SPD in punkto Armutsrentner



Darauf haben sich die 3 Volksfeind-Parteien CDU, CSU und SPD in ihren Sondierungsgesprächen geeinigt:

Bürger, die Jahrzehnte gearbeitet, Kinder erzogen, Angehörige gepflegt haben, sollen nach 35 Beitragsjahren eine Grundrente von zehn Prozent oberhalb der Grundsicherung erhalten. Diese 10 % mehr über der Armuts-Sozialhilfe, Grundsicherung genannt, sollen sie nicht etwa bedingungslos bekommen, sondern nur, wenn sie sich jährlich der entwürdigenden Bedürftigkeitsprüfung der deutschen Ämter unterziehen, das heißt, sie dürfen weder mehr als 5.000 Euro an Gesamtvermögen haben, noch irgendwelche Zuwendungen von Dritten bekommen, also wirklich bitterarm sein.

Was für volksfeindliche Parteien sind doch CDU, CSU und SPD und sie werden auch immer noch vom deutschen Dumm-Michl gewählt?

Wie viel besser geht es doch da den Schweizern. Dort müssen Rentner nicht im Alter Flaschen sammeln oder in die Suppenküche essen gehen, wie hunderttausende Armutsrentner in Deutschland, die 35 Jahre und mehr in ihrem Leben hart gearbeitet haben, sondern es gibt dort eine steuerfinanzierte Grundrente für jeden Schweizer Rentner von umgerechnet 965,- Euro im Monat. Diese Grundrente ist dazu nur eine Säule von dreien, denn fast jeder Schweizer bekommt noch eine Betriebsrente und da in der Schweiz die Arbeitnehmer immer gut verdient haben, haben über 75 % noch eine zusätzliche private Rente.

Schon immer waren die Schweizer ein klügeres und humaneres Volk als die Deutschen, das hat uns die Geschichte gelehrt. Wenn Trump El Salvador und Haiti als „Dreckslochländer“ bezeichnet, so hätte er ruhig auch Deutschland so bezeichnen sollen, denn wenn eins der reichsten Länder der Welt, wie Deutschland, wo sich die Millionäre und Milliardäre tummeln, so dreckig mit seinen Rentnern umgeht, dann hat es diese Bezeichnung verdient.

Wir sind leider vom Regen in die Traufe gekommen, denn in der DDR gab es eine Mindestrente, die ohne Bedarfsprüfung ausgezahlt wurde. Die reiche BRD gibt lieber Milliarden für angebliche Flüchtlinge aus, statt für arme deutsche Rentner - ein widerlicher Staat, diese Bundesrepublik Deutschland.  


Montag, 15. Januar 2018

Erinnerung an Ettore de Maria Bergler (1850-1938)


Ettore de Maria Bergler (1850 in Neapel –1938 in Palermo) bezaubert uns noch heute mit seinen Jugendstilbildern, siehe Abbildung oben. Aber auch seine Landschaftsbilder und realistischen Figurenbilder gefallen mir, vermitteln sie doch uns Nordlichtern den leichten südlichen Flair Italiens.

Ganz besonders mag ich das Bild „Die Ruinen des Tempels von Jupiter von Syrakus“ aus dem Jahre 1891, siehe erstes Bild der nachfolgenden Abbildungen.




 

Dienstag, 2. Januar 2018

Alpha-Jazznacht zum Jahreswechsel mit „Spyro Gyra“


Wie jedes Jahr ist das Fernsehprogramm an den Feiertagen und zwischen den Feiertagen unerträglich gewesen. Eine Ausnahme gab es und zwar bei dem Sender Alpha am Silvesterabend, die Alpha-Jazznacht zum Jahreswechsel.

Es gab einen Mitschnitt aus der 46. Internationalen Jazzwoche in Burghausen aus dem Jahre 2015 mit „Spyro Gyra“. Großartig, diese Musiker um Saxophonist Jay Beckenstein und wenn man diese Musik mit all der minderwertigen Trivialmusik vom Schlage Helene Fischers und Konsorten vergleicht, dann wird einem klar, was höchste Musikkultur ist und was Schund für den Pöbel ist.

Jazz macht frei und Trivialmusik verblödet!

In über 4 Jahrzehnten haben Spyro Gyra konsequent an ihrer Fusion- & Jazzrock-Melange gekocht. Saxophonist Jay Beckenstein trägt seine Melodielinien durch die jeweiligen Stimmungen - ob scharf expressiv rockend oder flauschig weich malend, sogar innerhalb der Stücke.

Wunderbarer Weise kann man dieses Konzert auch auf youtube hören - ein Genuß sondersgleichen!



Montag, 1. Januar 2018

Lafontaine fordert neue linke Sammlungsbewegung

Ein hochinteressanter Artikel von Martin Müller-Mertens im „Compact-Magazin-online“ vom 31.12.17. Leider sind die Kommentare zu diesem Artikel, der rechtsradikal eingestellten Kommentatoren, wie immer negativ gegenüber jeglichem Linkssein eingestellt. Mit derlei rechtsradikalen, bis hin zu faschistischen Kommentaren, begibt sich "Compact" in eine Ecke, die von der Mehrheit des deutschen Volkes mit Recht abgelehnt wird.  


Martin Müller-Mertens:

Es war ruhig geworden um Oskar Lafontaine – doch zum Jahreswechsel meldet sich der frühere SPD-und Linken-Vorsitzende zurück. In gleich mehreren Interviews fordert er die Bildung einer neuen Partei.

Wir brauchen eine linke Sammlungsbewegung, eine Art linke Volkspartei, in der sich Linke, Teile der Grünen und der SPD zusammentun“, so Lafontaine in der gerade erschienenen Ausgabe des Spiegel. Auch eine Begründung hat der saarländische Linken-Fraktionsvorsitzende parat: „Das Parteiensystem, so wie es heute besteht, funktioniert nicht mehr.“ Als Vorbilder nannte er dabei den Kurs des britischen Labor-Vorsitzende Jeremy Corbyn und den französischen Ex-Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon .

Nur auf den ersten Blick mag Lafontaine damit durchaus auf Parteilinie liegen – immerhin hatte auch die Führung um die Vorsitzende Katja Kipping immer wieder öffentlich von linken Mehrheiten mit SPD und Grünen geträumt. Doch Äußerungen Lafontaines in der Neuen Osnabrücker Zeitung zeigen, dass es dem Politiker weniger um ein sogenanntes gesellschaftliches emanzipatorisches Projekt – mit Gender- und Migrationskult – sondern um eine Rückbesinnung auf die ökonomische wie soziale Frage geht.

Die SPD kann sich nicht erneuern, solange ihre führenden Politiker im neoliberalen Denken gefangen sind“, sagte er dem Blatt. Er kritisierte, „dass die SPD die Rente nicht verbessern, sondern das jetzige miese Niveau nur stabilisieren will. Zudem gehe sie über das das so genannte Betriebsrentenstärkungsgesetz den Irrweg der Privatisierung der Rentenversicherung weiter. „Das ist eine Todsünde der Sozialdemokratie.“

Bereits unmittelbar nach der Bundestagswahl, bei der die Linke ihre Oppositionsführerschaft – im Falle einer Großen Koalition an die AfD – abgeben musste, hatte Lafontaine den Kurs seiner Partei scharf kritisiert. Auch im September pochte er auf eine Rückkehr der sozialen Frage, statt ein Festhalten am Asylkult: „Man darf die Lasten der Zuwanderung über verschärfte Konkurrenz im Niedriglohnsektor, steigende Mieten in Stadtteilen mit preiswertem Wohnraum und zunehmende Schwierigkeiten in Schulen mit wachsendem Anteil von Schülern mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht vor allem denen aufbürden, die ohnehin bereits die Verlierer der steigenden Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen sind."

Die Erfahrung in Europa lehrt: "Wenn diese Menschen sich nicht mehr durch linke bzw. sozialdemokratische Parteien vertreten fühlen, wählen sie in zunehmendem Maße rechte Parteien“, schrieb er seinerzeit in einem Beitrag auf Facebook – und löste innerhalb der Linken umgehend eine überwiegend gegen ihn geführte Debatte in der faktischen Parteizeitung Neues Deutschland aus.

Harten Widerspruch erhielt Lafontaine insbesondere von Linken-Altmeister Gregor Gysi, der seinem einstigen Co-Vorsitzenden – wohl nicht zu Unrecht – auch eine Annäherung an AfD-Wähler vorwarf. „Wenn man mehr soziale Gerechtigkeit will, darf man nicht gegen andere Arme, sondern muss man gegen ungerechtfertigten Reichtum kämpfen. Wechselten wir in dieser Frage unsere Politik grundsätzlich, dann verlören wir viele derjenigen, die uns 2017 gewählt haben, und gewönnen nur wenige hinzu. Meines Erachtens bedeutete dies auch unser Ende als linke Partei“, so Gysi Ende September im Neuen Deutschland.

Unklar ist dabei, ob der inzwischen 74-jährige sich selbst als Anführer einer neuen Sammlungsbewegung ins Spiel bringen will, oder eine Art politisches Vermächtnis formuliert. Unzweifelhaft dürfte Lafontaine vor allem seine Ehefrau, die Co-Fraktionsvorsitzende im Bundestag Sahra Wagenknecht, bei seinem Äußerungen im Blick haben.

Die Politikerin vertritt vergleichbare Positionen zu denen des Saarländers. Innerhalb ihres Parteiestablishments gilt sie jedoch als weitgehend isoliert und überstand nach der Bundestagswahl offenbar nur mit Mühe einen Versuch der Parteiführung, die Macht der Fraktionsspitze massiv zu beschneiden

Sonntag, 31. Dezember 2017

Erinnerung an die wunderbare DDR-Kinder-Zeitschrift "Unser Robinson" (1956-1960)

Leider gab es die wunderbare Kinderzeitschrift „Unser Robinson“ nur 5 Jahre lang, von 1956 bis 1960. Es war eine Zeit des freiheitlichen Aufbruchs, besonders in der Medienlandschaft der DDR, die so nie wieder in der DDR kam.

Sagenhaft wie billig „Unser Robinson“ war, am Anfang kostete ein Heft nur einen einzigen Pfennig, später dann nur 10 Pfennige. In dieser Zeit tat man alles für das Volk, besonders Kultur wurde vom Staat massiv gestützt, so daß sie sich jeder leisten konnte. Im Gegensatz zum kapitalistischen Westen war eben die DDR nicht auf Profit aus, auf privaten Profit schon gar nicht.


Ich schrieb ja schon einmal über „Unser Robinson“, siehe:


 
Heute möchte ich ein paar Seiten aus "Unser Robinson" wieder hervor kramen, die meiner Meinung nach nicht in Vergessenheit geraten sollten, dies besonders in einer Zeit wo Bilderstürmerei den Dingen aus der DDR an den Kragen geht, und sie bewußt vergessen werden sollen. Übrig bleiben soll nur ein Bild von der DDR, geprägt von Mauer, Stacheldraht, Stasi und angeblicher Unfreiheit. Daß der jetzige Staat viel unfreiheitlicher ist als die DDR je war, dies will man nicht Wort haben.
 
 
Wer sind die "Robinsons"?
 
 
Unser damaliges Abzeichen
 
Großartig, der Robinson mit seinem Papagei im Luftballon

 
In dem Septemberheft von 1959 ein optimistischer Ausblick auf das Jahr 1964, wo in der Sowjetunion die 30 Stunden-Woche eingeführt werden wird, also fast schon Kommunismus herrschen würde. Dieser Optimismus ist leider nie Realität geworden, zeigt aber, daß man in den 50er Jahren in der DDR fest an eine glückliche Zukunft im Sozialismus glaubte.
 
 
Über viele Hefte hinweg gab es in "Unser Robinson" Kerkas wundervolle Bildgeschichte der Abenteuer des Käpt´n Bramsegel, siehe dazu meinen ausführlichen Blogbeitrag: 


 

 
Erwin Strittmatter stellt im Septemberheft 1959 sein großartiges Buch "Tinko" vor, welches ich bis heute liebe
 
 
Nachfolgende Ausschnitte sind aus dem Märzheft 1956
 

 
1956 war eine Zeit als einige spießbürgerliche dumme Betonköpfe in der DDR-Führung eine Kampagne gegen Comics fuhren, die sie als westlich diffamierten. "Unser Robinson" hielt dagegen und argumentierte gut. Dies war auch im Eigeninteresse, denn Comics erschienen ja auch in "Unser Robinson", siehe Bramsegel oder die neben dem Artikel stehende Bildgeschichte und viele andere.

 
Der kleine Mozart ein Revolutionär, der nicht vor dem König katzbuckelt? Nichtsdestotrotz, da dies ziemlich an den Haaren herbei gezogen ist, werden doch durch so eine Anekdote Kinder dazu erzogen, daß eine Klassengesellschaft weg muß.