Montag, 31. Juli 2017

John Peter Russel (1858-1930): Sommerzeit - Badezeit


Es ist Sommerzeit und damit Badezeit! Kaum jemand konnte besser die flimmernde Hitze darstellen, wie der Impressionist John Peter Russel, siehe seine Bilder mit Szenen vom Strand. Kein Wunder, denn er lebte in Australien, dem Kontinent des grellen Sonnenscheins und der flimmernden Hitze. Die impressionistische Malweise eignete sich ganz besonders um gleißendes Sonnenlicht darzustellen. 


Wikipedia:

„John Peter Russell (*1858 , † 1930) war ein australischer impressionistischerMaler. Er wurde sehr geschätzt von seinen Künstlerkollegen, wie Vincent van Gogh, Claude Monet und Henri Matisse, den er inspirierte. Doch er erreichte auch postum nie weltweite Anerkennung und wird daher als „lost impressionist“ (dt. „verlorener Impressionist“) bezeichnet. Dies mag der Tatsache geschuldet sein, dass Russell seine Werke nicht öffentlich ausstellte – er war sehr begütert, und seine Kunst musste ihm nicht zum Lebensunterhalt dienen.“

Sonntag, 30. Juli 2017

Die geklaute Identität der ehemaligen DDR-Bürger

Eine identitäre Bewegung ist nötiger denn je, besonders für uns ehemalige DDR-Bürger. Statt einer gleichberechtigten Wiedervereinigung, da wurde die DDR 1990 einfach der Bundesrepublik angeschlossen und uns wurde die gesamte westdeutsche Identität aufgezwungen. Nichts blieb uns an eigener Identität, einfach geklaut! Das wäre vergleichbar, als wenn den Westdeutschen das DDR-System aufgezwungen wäre, vorbei mit all der bisherigen Identität, dem Jacobs-Kaffee, der Bild-Zeitung, den Supermärkten, dem Lotterleben auf Sankt Pauli, der Dominanz der Kirchen und, und, und!

Die DDR gab den Menschen Beständigkeit und soziale Sicherheit, ein Brötchen kostete von 1949 bis 1989 immer 5 Pfennige, ob in Berlin oder in Kleinkleckersdorf. Die Grundnahrungsmittel, die Mieten, der Strom, das Wasser, die Heizung, alles das was man zum Leben unbedingt brauchte, das war spottbillig, auch für den Ärmsten erschwinglich, da vom Staat mit rund 85 % subventioniert. Obdachlosigkeit und Hunger, wie in dem jetzigen System gab es nicht, ganz Reiche und Milliardäre auch nicht. Diese soziale Ungerechtigkeit die jetzt herrscht, war in der DDR unbekannt.

Waren und Produkte, mit denen man groß geworden war, an denen man emotional hang, die gab es ab 1990 nicht mehr, statt dessen wurde man gezwungen Westdreck zu kaufen. Ich habe einen Fön aus dem Jahre 1972 aus DDR-Produktion, der funktioniert immer noch prima, ein Westfön würde schon nach wenigen Jahren sein Leben aushauchen. Alles das was ich geliebt habe, das gab es nicht mehr, u.a. mein Lauchstädter Brunnen, das Mineralwasser was ich jahrzehntelang trank, kein einziges Westwasser reicht an dieses Wasser heran. Die Produktion in Bad Lauchstädt wurde, wie fast alles in der ehemaligen DDR, stillgelegt! Oder meine geliebten Orient-Zigaretten oder die Zigarren aus Nordhausen - gibt es nicht mehr!

Lauchstädter Brunnen, seit 1700, abgewickelt in der BRD-Zeit
 
Geliebte "Orient": schon kurz nach der Wende abgewickelt
 
Am meisten vermisse ich die Tageszeitungen die ich jeden Morgen las, davon 2 Tageszeitungen die täglich Dessauer Lokalseiten hatten und die überregionale Tageszeitung der LDPD „Der Morgen“. Von Zeitungen mit einer Lokalredaktion in Dessau gab es 3 Stück, die „Liberal-Demokratische-Zeitung“, von der LDPD, die „Mitteldeutschen Neuesten Nachrichten“ von der NDPD und die „Freiheit“ von der SED. Währende letztere eine Propagandazeitung war, waren die beiden anderen jeden Tag lesenswert, nicht nur wegen des täglichen Fortsetzungsromans, wegen ihrer heimatgeschichtlichen Beiträge und Pflege der anhaltischen Mundart, sondern ganz allgemein, wegen ihrer Volksverbundenheit. Seit 1990 gibt es nur noch die ehemalige SED-Zeitung, aufgekauft von einem westdeutschen Millionär, der sie in „Mitteldeutsche Zeitung“ umbenannte und statt 15 Pfennige, die alle regionalen Tageszeitungen früher kosteten, kostet das politische Mainstreamblatt jetzt 1,30 Euro!!! 1,30 Euro für Hetze gegen Pegida und Co. und nicht mal mehr Beiträge in anhaltischer Mundart? Nein, danke!

Teil einer LDZ-Lokalseite

zwei Reportagen von mir in der LDZ

Mitteldeutsche Neueste Nachrichten mit einem Beitrag von mir über die Dessau-Kühnauer Wassernuß

Der Tag fing wirklich mit dem "Morgen" an
 
Die "letzte" Seite des "Morgen", jeden Tag immer interessant
 
Dann das kostenlose gute Gesundheitswesen in der DDR, alles vorbei! Während in der DDR alle Medikamente kostenlos waren, muß man jetzt laufend zuzahlen. Und wer in der DDR-Zeit einmal aussteigen wollte aus dem Beruf, der konnte sich privat bei der Staatlichen Versicherung der DDR krankenversichern, für läppische 10 Mark im Monat. Wer das in heutiger Zeit tun will, der muß gleich mehrere 100 Euro monatlich auf den Tisch legen.

Mal schnell mit dem Bus oder der Straßenbahn heutzutage von A nach B fahren, das kostet gleich mehrere Euro. Zu DDR-Zeiten kein Problem: 25 Pfennige kosteten 2 Fahrten und das viele Kilometer lang. Widerliche rabiate Kontrolleure, die horrende Bußgelder erpressen und bei Nichtbezahlung sogar Gerichtsverfahren wegen solcher Lappalie, wie heutzutage, gab es auch nicht zu DDR-Zeiten. Wir Schüler sparten uns oft die 12 1/2 Pfennige pro Fahrt und fuhren schwarz.

Statt Freikörperkultur in der Sommerzeit, zu DDR-Zeiten von jung und alt praktiziert, herrscht jetzt Prüderie vom ekelhaftesten, wobei dies nicht nur eine Folge der Islamisierung mit ihrer einhergehenden natürlichen Körperlichkeit ist, sondern es wurde uns die unnatürliche westdeutsche Moral aufgezwungen, die maßgeblich von reaktionären Kräften bis hinein in die Grünen, beherrscht wird.

Sogar die unter größten Mühen von der DDR-Bevölkerung errichteten Wohn-und Gesellschaftsbauten wurden nach 1990 abgerissen, da denke man nur mal den Palast der Republik in Berlin und die vielen Kulturhäuser, Kulturhäuser und Klubhäuser der Werktätigen, die es allein in Dessau über ein Dutzend gab und wo wir unsere Freizeit verbrachten - alles abgewickel! Das gleiche passierte mit den über 25 Jugendklubs in Dessau, alle geschlossen, so auch das Kreisjugend-Klubhaus „Majakowski“, bekannt mit seiner Diskothek und seinen Live-Auftritten von Rockbands. Alles geschlossen, nur noch Öde!
 
Rock-Freilichtkonzert vor dem Kreisjugend-Klubhaus Anfang der 70er Jahre

Von wegen nur Jugend im FDJ-Hemd, auch so sah die Jugend 1973 aus!
 
Und dann die vielen kleinen Verkaufsstellen, die es sogar in kleinen Dörfern gab, wo die Preise nicht anders waren, als in den Großstädten. Jetzt herrscht überall Öde und wer dort wohnt und kein Auto hat um in die nächste Stadt zu fahren, der ist aufgeschmissen. Früher zu DDR-Zeiten gab es noch kleine private Lebensmittelgeschäfte, heute kein einziges mehr. Alles Geschichte, die „Bunte Ecke“ von Herrn Wessel, die Gemüse-Bude von Frau Schmidt oder die Buchhandlung Neubert. Nicht eine einzige Buchhandlung gibt es mehr in Dessau.
 
Statt unsere Identität, die sich auch auf einen Bauernbefreier Thomas Müntzer gründet, da wird uns jetzt der Fürstenknecht, Judenfeind, Bauernschlächter und Hexenverbrenner Martin Luther schmackhaft gemacht. Nein, Danke!
 
Thomas Müntzer (links), Martin Luther (rechts)
 

Identitäre Bewegung tut dringend not, besonders für uns ehemalige DDR-Bürger, aber nicht etwa eine Identitäre Bewegung, welche die Identität in den deutsch-völkischen Bewegungen der Kaiserzeit oder der Weimarer Republik sucht. Dieserart reaktionäre Identität gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Alte Zigarrenherrlichkeit von Elbaco


Dieser Tage bekam ich durch Zufall eine alte Kiste Elbaco-Zigarren. 25 Stück kosteten vor der Euro-Einführung 20 D-Mark. Jetzt kosten diese Zigarren 20,75 Euro! Also haben sie sich glatt im Preis verdoppelt.

Außerdem sind die heutigen Kisten bei weitem nicht mehr so edel gestaltet und mit häßlichen Aufklebern verunziert, wie „Rauchen ist tödlich“ und ähnlich abschreckendem.

Aufkleber dieser Art gehörten statt auf Tabakwaren, auf Fleischprodukte, denn Fleischwaren kosten nämlich wirklich Leben, nämlich das Leben von Millionen von in Tier-KZ´s gehaltenen Tieren, die für Fleischprodukte getötet werden.


Hier noch ein älterer Blogbeitrag über Elbaco-Zigarren und alte Zigarrenkisten-Herrlichkeit:
 
 

Montag, 24. Juli 2017

Erinnerung an Carl Fröschl (1848-1934)

Derzeit topfe ich auch einige meiner Pflanzen um und dazu paßt auch diese alte Postkarte, die Kinder zeigt, die ebenfalls mit Umtopfen von Pflanzen beschäftigt sind.


Eine typische Genre-Karte um 1900, wo Szenen das Alltags gezeigt werden, etwas, was heute kein Sujet von Künstlern mehr ist. Auch wird man heute auch keine Kinder mehr sehen, die im Garten arbeiten oder die Blumen umtopfen, damals Alltag!


Die Postkarte stammt von dem Wiener Künstler Carl Fröschl (1848-1934), ein Künstler, der sich in seinen Bildern der kleinen Leute annahm, wie z.B. in dem Bild „Große Wäsche“, damals eine schwere Arbeit, Wäsche waschen. Aber großartig die ländliche Szenerie mit Hühnern und Küken, die artgerecht frei umher liefen.

Aber Fröschl malte auch, ganz zeitgemäß um 1900, allegorische Szenen, so das kleine Bild, interessant gerahmt: „Verkündung des Frühlings.

Freitag, 21. Juli 2017

Geliebter alter Agapanthus

Mein Agapanthus-Kübel steht vor meiner überdachten Terrasse, zusammen mit dem Mandarinenbäumchen, den am Spalier hoch kletternden roten Prunkbohnen, einer Klettergurke und einem Hängetopf mit Erdbeeren

Ich weiß es nicht ganz genau, aber 55 Jahre ist unsere Agapanthus-Pflanze mindestens alt, jedenfalls kann ich mich gut als Kind von vielleicht 10 Jahren daran erinnern, daß sie als Kübelpflanze bei uns war.

Im Laufe der Jahrzehnte mußte sie zwar öfter mal geteilt werden, da der Kübel zu klein für sie wurde, aber immer hat der Agapanthus auch die karge Winderszeit im relativ dunklen Keller gut überstanden.

wundervolles Blau der Agapanthus-Blüte

Nun erfreut der Agapanthus mich wieder mit seiner wundervollen Blütenpracht. Danke, Agapanthus!

Übrigens, wußten Sie, liebe Blogleser, daß die wörtliche Übersetzung des botanischen Gattungsnamens Agapanthus, Liebesblume heißt?

Mein kleiner Hängetopf mit Erdbeeren! Die Erdbeeren auf dem Boden sind "Opfer" der Hühner geworden, aber ich gönne den Hühnern gern die schmackhaften Früchte. Warum sollen nur wir Menschen es uns schmecken lassen?
 

Donnerstag, 20. Juli 2017

1951: "Jeder deutsche Patriot hilft beim Neuaufbau Berlins!"

Rückblende: 1945 lag Berlin in Trümmern!



Im November 1951, wenige Monate nachdem ich geboren wurde, veröffentlichte die SED einen Aufruf für den Aufbau Berlins. Das „Nationale Aufbauprogramm Berlin“ sah die Stalinallee als Schwerpunkt eines Stadtteils von Wohn- und Hochhäusern, sowie als Vorbild für die hauptstädtische Architektur und Stadtplanung vor. Dazu wurde die Bevölkerung zur Enttrümmerung des Ruinengeländes zu freiwilligen, unbezahlten Arbeitseinsätzen aufgefordert. Allein mein Vater leistete über 800 unbezahlte Aufbaustunden (NAW) in den 50er Jahren, in Dessau und in Berlin.
 
Anfang 1952 legte Ministerpräsident Otto Grotewohl den Grundstein symbolisch für den gesamten neugedachten Straßenzug. Zur damaligen Zeit machten die Linken in Deutschland noch nicht auf antinationales Multikulti, wie jetzt die Linken, die man getrost als Pseudolinke bezeichnen kann.
 
Werbetafeln, siehe oben, wo „deutsche Patrioten“ angesprochen wurden, würden heute in dekadenter Zeit als rechtsextrem gelten. Unter größten Mühen und mit dem Fleiß vieler Berliner, die unbezahlte NAW-Stunden leisteten, wurde Ostberlin wieder aufgebaut, dabei waren die Lebensmittelrationen knapp, siehe diese Lebensmittel-Zusatzkarte aus dem Jahre 1952:
 
 
Die Häuser, die damals Volkseigentum waren, die wurden nach der Wende Spekulanten an den Hals geschmissen und in ihnen wohnen zu großen Teilen Wessies und Ausländer, die nichts davon wissen, wie Ostdeutsche nach dem Krieg für den Aufbau dieser Häuser geschuftet haben.

Montag, 17. Juli 2017

Auf Zigarrenkisten: „Rauchen kann ihr ungeborenes Kind töten“, und das wo in Deutschland seit Freigabe der Abtreibung 12 bis 15 Millionen von Kindern im Mutterleib getötet wurden!


Was für ein widerlicher Staat! Da gibt es jetzt bei meinen Zigarrenkisten Aufkleber mit der Aufschrift: „Rauchen kann ihr ungeborenes Kind töten“

Erstens rauchen Frauen kaum Zigarren, zu 99% sind es Männer die Zigarren rauchen und zweitens, ausgerechnet ein Land, wie Deutschland, wo seit Freigabe der Abtreibung 12 bis 15 Millionen Kinder im Mutterleib getötet wurden und dies auf grausame Art, nämlich zerstückelt und dann achtlos in den Abfall geworfen, so ein Schandstaat wagt es, auf die Tötung ungeborenen Lebens durch Zigarrengenuß hinzuweisen?



Daß Kinder im Mutterleib bei der Abtreibung volle Empfindungen haben und alles an ihnen schon vorhanden ist, das interessiert das deutsche Volk nicht, welches ja auch kein Mitleid mit den vielen Millionen von Nutztieren hat, die in deutschen Tier-KZ´s ein elendes Leben und einen grausamen Tod erleiden müssen.
 
 
 
Da lobe ich mir die Polen, die die Tötung von Kindern im Mutterleib seit einiger Zeit verbieten. Nur in drei Ausnahmefällen ist die Tötung erlaubt: Wenn die Frau vergewaltigt wurde, ihr Leben in Gefahr ist oder das Kind eine schwere Behinderung hat.
 
Aber was soll man auch von einem Volk, wie den Deutschen, auch anderes erwarten, welches ohne Skrupel in der NS-Zeit Millionen von Menschen in KZ´s umbrachte.

Sonntag, 16. Juli 2017

Bitte Petition unterzeichnen: Tierqual-Ministerin entlassen!



Die Albert Schweitzer Stiftung hat eine Petition initiiert, welche die Entlassung der NRW-Landwirtschaftsministerin Schulze-Föcking fordert.
 
Liebe Leser, ich bitte Sie, diese Petition zu unterschreiben!
 
Die zwischen März und Juni 2017 erstellten Aufnahmen dokumentieren klare Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, siehe dazu meinen Blogbeitrag: http://barrynoa.blogspot.de/2017/07/nrw-landwirtschaftsministerin-cdu.html.
 
Frau Schulze-Föcking und ihr Ehemann sind alleinige Gesellschafter der betroffenen Betriebe. Die Ministerin ist aufgrund der vielen Verstöße in ihrem Amt nicht tragbar. Insbesondere, da sie als Landwirtschaftsministerin auch für den Tierschutz in Nordrhein-Westfalen Verantwortung trägt. Unterstützen Sie die Forderung an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet, Ministerin Schulze-Föcking sofort zu entlassen.

Eine Ministerin, die für solche Zustände verantwortlich ist, ist untragbar. Es ist schlimm genug, daß es dieser Petition bedarf und diese Person von Laschet nicht von selber entlassen wird und von ihrer Partei, der CDU geächtet wird.

Hier gehts zur Petition:




 

Samstag, 15. Juli 2017

NRW-Landwirtschaftsministerin (CDU) verantwortet schwere Tierquälerei



Brandaktuell!


Der Ministerpräsident von NRW, Armin Laschet, will Ermittlungen im Fall der von ihm erst vor wenigen Wochen neu ernannten Landwirtschaftsministerin Schulze-Föcking abwarten!!!

Man faßt es nicht, als wenn die furchtbaren Filmaufnahmen in ihren Ställen (Tier-KZ´s) nicht schon genügen würden, diese schändliche Frau ihres Amtes zu entheben. Die RTL-Sendung „Stern-TV" hatte am Mittwoch (12.07.2017) Bilder von dem Schweinemastbetrieb ausgestrahlt. Sie zeigten stark verletzte Tiere mit angefressenen, entzündeten Schwänzen oder geschwollenen Gelenken in einem verdreckten Stall, wo oft nicht mal die Wasserzufuhr funktionierte und die armen Tiere Durst leiden mußten.

Auf die Frage, ob es deshalb politische Konsequenzen für Schulze-Föcking geben könnte, sagte Laschet auf Nachfrage des WDR: "Das Tierwohl hat für mich allerhöchste Priorität. Insofern ist das für mich der Maßstab, mit dem Politik gestaltet wird." Es liege nun an den Behörden, die Vorwürfe aufzuklären.

Laschet stehe hinter seiner Ministerin, hieß es später aus der Staatskanzlei!!!!!! Was für ein Lump, und Heuchler! Dieser Laschet ist der unmoalischste Ministerpräsident NRW´s, den NRW je hatte.

Überhaupt, eine Tier-KZ-Betreiberin als Landwirtschaftsministerin einzusetzen, das grenzt an XXXXXXX. Die Tierschutz-Stiftung Albert Schweitzer hat unterdessen Strafanzeige gegen die Landwirtschaftsministerin gestellt. Die heimlich aufgenommenen Bilder von Tierschützern zeigten viele Schweine im Mastbetrieb der Familie Schulze-Föcking "in einem besonders desolaten Zustand", begründete die in Berlin ansässige Stiftung am Freitag ihren Vorstoß.
Die Anzeige sei eingegangen, bestätigte die Staatsanwaltschaft Münster. Ein Bosbach machte für diese Typen kräftig Werbung im NRW-Landtagswahlkampf, pfui Teufel! In der Diskussion mit der Ditfurth im Fernsehen, da spielte er den moralisch empörten Biedermann und verließ die Sendung, es ist aber nichts darüber bekannt, daß er die sofortige Entlassung der Schulze-Föcking aus ihrem Amt verlangt. Abstoßend solche CDU-Typen!

Donnerstag, 13. Juli 2017

Placid und Muzo in "Mäxchen" von 1957

Daß ich zu den Comicfiguren Pif, Placid und Muzo, aus der französischen Zeitschrift „Vaillant“, eine ganz besondere Beziehung habe, das konnten die Blogleser schon bisher hier in meinem Blog lesen.

Als kleiner Junge bekam ich mal einen innig geliebten Pif-Anhänger, wo der liebe Hund Pif Akkordeon spielte und dies, wenn man den Anhänger hin und her bewegte. Der wurde mir geklaut und kam 50 Jahre später durch kuriose Umstände wieder in meinen Besitz. Siehe Fotos:



Vorderseite

Rückseite

Aber auch in der „Frösi“, die ich als Kind las, gab es ja ein paar Comic-Streifen mit den „Vaillant"-Comicfiguren Placid und Muzo, die ich ebenfalls liebte. Als diese Comics in der „Frösi“ nicht mehr erschienen, da schrieb ich mal einen Protestbrief an die „Frösi“, unter dem Motto „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!“ Und ich bekam auch Antwort, siehe:


Als Erwachsener vergaß ich die Vaillant-Comicfiguren nicht, kaufte mir extra wegen der Comic-Geschichten die in der DDR erhältliche französische Zeitschrift „l´Humanité dimanche“ von der französischen kommunistischen Partei, wo es solche Comic-Geschichten zu sehen gab.
Und schließendlich drehte der französische Arte-Regisseur Guillaume Podrovnik bei mir zuhause, für seinen Dokumentarfilm über Pif und seine Freunde:
 
Links Guillaume Podrovnik, rechts meine Wenigkeit, bei mir zuhause 
 
 
Besonders lustig in diesem Film, nach dem Interview mit mir ein paar Szenen, wo vor dem Hintergrund meines Hauses Placid und Muzo von Volkspolizisten abgeführt werden, siehe Standbild aus dem Film:
 
 
Damit sollte dokumentiert werden, daß nach den weltoffenen 50er Jahren es vorbei war mit westlichen Comics. So war es auch, die 50er Jahre waren in der DDR die weltoffenste Zeit, als aber die  kleinbürgerlichen revisionistischen Cliquen an der Macht immer fester im Sattel saßen, war es damit vorbei.
 
Hier weiterführende Links zu Pif und Placid und Muzo: 
  

Nicht nur im eigentlichen Heft der „Frösi“ gab es in den 50er Jahren Comics mit Placid und Muzo, sondern auch in der Beilage „Mäxchen“ im Jahre 1957. Eigentlich sollte „Mäxchen“ 3 mal im Jahr erscheinen, aber schon nach der 2. Nummer war Schluß, aus welchem Grund auch immer.
 
Heute möchte ich für die Comic-Freunde und Nostalgiker unter meinen Lesern das kleine Heftchen „Mäxchen“ Nr. 1 vorstellen. Ich habe es komplett eingescannt, also mehr als 8 Seiten hatte es nicht. Trotzdem ist es doch wunderbar für alle diejenigen die das Glück hatten Kind in den 50er Jahren in der DDR zu sein und damals die tollen Kinderzeitschriften gelesen haben zu dürfen, die alten Bekannten Placid und Muzo sowohl auf dem Umschlag, wie auch bei einer Comic-Geschichte wieder zu sehen.
 







 

 
 

Cicely Mary Barker´s (1895 –1973) Elfenbilder



Dieses Jahr haben meine Kirschbäume so gut wie nichts getragen. Die paar Kirschen die am Baum hingen, die haben dann auch noch meine ca. 50 Sperlinge angeknabbert, die sich ständig in meinem Garten aufhalten und die mehr Hühnerfutter futtern als meine 3 Hühner. Aber ich gönne es ihnen!

Obiges Elfen-Bild ist von Cicely Mary Barker (1895 –1973) einer englischen Künstlerin. Ganz entzückend ist das „Blumen-Elfen-Alphabet“ von Cicely Mary Baker, aus dem ich hier einige wenige Blätter vorstellen möchte. Man kann zu Elfendarstellungen sagen was man will, sie kitschig finden, aber in Verbindung zu naturgetreuen Pflanzen oder auch Tieren tragen diese Elfenbilder dazu bei Naturliebe zu wecken.